Talente & Stärken

Ich liebe Sprache und echte Kommunikation – nicht zu verwechseln mit Bassena-Tratsch. Den bringe ich zwar professionell auch zusammen, aber ganz ehrlich: lieben tu ich ihn nicht.

Ich liebe Englisch – konkreter: Amerikanisches Englisch. Es ist meine zweite Muttersprache, besser gesagt, meine Tantensprache. Den sprichwörtlichen „Onkel in Amerika“ habe ich wirklich und diese Tatsache plus einige Jahre Basketball in meinem Leben plus großes Interesse an Musik und Texten haben dazu geführt, dass eine entfernte Verwandte meines Cousins mich bei dessen Hochzeit am Tisch jemand neu dazu Gekommenem mit den Worten vorstellte: „And that’s the guy who speaks better English than me.“ – Was natürlich so nie stimmen kann, gefreut hat es mich trotzdem. Ein paar Bücher übersetzt habe ich dann auch noch. Trotzdem haben meine Kinder in Englisch Schwierigkeiten in der Schule.

Ich bin pünktlich. Einerseits, weil im Sport das Spiel, der Triathlon, der Lauf etc. eben zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnt. Andererseits, weil es im Journalismus Deadlines gibt – die deutlichste ist das Rotlicht bei einer Live-Sendung. Und zum Dritten und Wichtigsten: weil ich so aufgewachsen bin. Und ich stehe dazu. Wobei: ich arbeite daran, es manchmal auch ein bisschen lockerer zu nehmen.

Ich führe gut und gern Regie. Dazu gehört zum einen, dass ich Aufgaben in einzelne Teile zergliedern, rechtzeitig Startschüsse geben und Zwischenchecks machen bzw. Freigaben einholen kann, so dass am Ende alles rechtzeitig fertig wird. Zum anderen gehört dazu, dass ich die Teile zu einem schönen und verständlichen Ganzen zusammenfügen kann. Das habe ich beim Radio gelernt, im Print als Chef vom Dienst und Chefredakteur bei Publikums- und Full- und Semi-Kundenmedien.

Ich bin ausdauernd und bringe Dinge zu Ende. Am 4.7. 2004 habe ich den Kärnten Ironman Austria in 12:38 Stunden gefinisht. Und das ist Charakter- und Optimierungssache über das reine Mögen der Herausforderung hinaus. Denn: mehr als 8 Stunden in der Woche habe ich dafür im Schnitt auch nicht trainiert.

Manchmal geht es aber auch einfach nicht – sonst wär ich Doktor und was-weiß-ich-was-noch und mir selber unheimlich.

Ich bin ein Team-Arbeiter. Mein „bester“ aktiver Sport war Basketball – und zwar von allen Positionen aus. Als Spieler zuerst in der Mitte unter den Großen, dann (weil ich nicht mehr weiter gewachsen bin mit 1,90 m) immer weiter draußen. Als Assistgeber und Kapitän bei Nachwuchsstaatsmeisterteams und in Auswahlen. Später als Trainer und auch als Bundesliga-Schiedsrichter. Ich weiß also, wie Teams funktionieren, kenne ihre Dynamik, weiß, wie das mit der Gerechtigkeit ist, habe Respekt vor dem Gegner und will mein Team trotzdem zum Sieg führen. Und ich kann sehr gut zwischen den Rollen hin- und hergehen und mich in andere Positionen hineindenken.

Ich bin verantwortungsbewusst und loyal. Nicht nur wegen meiner zwei wunderbaren Kinder, mit denen und mit deren Mutter mich trotz Scheidung ein sehr schönes Verhältnis verbindet. 

Ich bin ständig in Wachstum und Entwicklung begriffen. Stehenbleiben ist nicht nur Rückschritt, sondern einfach fad. Dafür sind wir nicht auf der Welt. Was aber nicht heißt, dass ich jedem freakigen Ding blind hinterher renne – und ich hoffe, dass ich das in der Mehrzahl der Fälle halbwegs unterscheiden kann.

Und ich bin entscheidungsfreudig zur rechten Zeit. Denn keine Entscheidung ist auch eine – allerdings dann nicht immer die, die man sich wünscht.

Ich habe natürlich auch Schwächen – die gibt’s aber unter einem anderen Menüpunkt!

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